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Entwicklung des Menschen

Als Beginn der stammesgeschichtlichen Entwicklung des Menschen wird die Trennung der Entwicklungslinien von Mensch und Schimpanse vor ca. 8 Millionen Jahren bezeichnet. Vor 2 Millionen Jahren hat sich dann in Afrika die Gattung Homo entwickelt.

Danach kamen noch Homo erectus und später der Homo sapiens hinzu, die sich unabhängig voneinander von Afrika aus auf die anderen Kontinente verbreiteten. Die erste Station der Menschen war der Nahe Osten. Danach verbreiteten sie sich Südasien. Danach wanderten sie nach Australien – dies passierte vor etwa 50.000 - 60.000 Jahren. Beim Einnehmen der Kontinente folgten die Menschen immer den Küsten. Auch heute lebt der größte Teil der Menschheit in der Nähe des Meeres. Zentral und Ostasien wurden erst später besiedelt, erst dann kam Amerika und zum Schluss lebten die Menschen auch in Europa. Hier waren bis vor wenigen 1.000 Jahren ebenfalls die Neandertaler zu Hause - eine weiter Art aus der Homo Gattung.

Durch die Wanderbewegung nach der Wiederentdeckung Amerikas im Jahre 1492, vermischten sich die menschlichen Populationen. Dadurch wurden die genetischen Spuren ihrer Herkunft stark ineinander vermischt. Im Jahre 0 unserer Zeitrechnung - zur Geburt Jesu Christi - lebten weniger als 200 Millionen Menschen auf der Erde. 1000 Jahre später waren es laut der UNO etwa 310 Millionen. Die 1 Milliarde Menschen Marke wurde 1801 geknackt. In Ägypten erhöht sich die Zahl der Bevölkerung jährlich um etwa zwei Prozent. Anfang des 19. Jahrhunderts lebten 2,5 Millionen Menschen im Land der Pharaonen. Nur hundert Jahre später waren es schon 10x so viele. Dabei sind auch heute 97% der Menschen Ägypter. Zu Zeiten der Pharaonen um 3000 v. Chr. hatte das Land bis zu 12 Millionen Einwohner. Heute sind es mehr als 83 Millionen Menschen

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