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Alexandre Dumas - Der Graf von Monte Christo

Der Roman handelt von Edmond Dante der ohne Gerichtsurteil auf dem Marseille vorgelagerten Chataeau d'If im Kerker sitzt. Angeblich weil Edmond Dante eine geheime politische Zusammenarbeit mit dem sich im Exil befindlichen Napoleon eingegangen ist. Im Kerker lernt Edmond Dante dann einen Leidensgenossen kennen und kann mit ihm Kontakt aufnehmen. Der Leidensgenosse heißt Abbe Paria und berichtet Dante von einem unglaublichen Schatz auf eine Insel namens Monte Christo in der Nähe von Korsika. Abbe Paria stirbt und Edmond Dante lässt sich als dessen Leiche in einem Sack ins offene Meer werfen. So kann er seinen Feinden entkommen und den großen Schatz bergen. Jahre vergehen und der Graf von Monte Christo, wie Edmond Dante sich jetzt nennt, kehrt nach Paris zurück und findet seine Feinde in der vermeintlich feinen Gesellschaft wieder. Unerkannt kann er so Rache seiner Rache freien Lauf lassen.

Dieser zeitlose Klassiker wurde bereits sehr oft verfilmt. Jedoch sei jedem gesagt, dass kein Film bislang an das Buch heranreicht. Ein Weltklassiker, den man einfach gelesen haben muss. Dem Autor Alexandre Dumas ist es gelungen, in seinem Meisterwerk "Der Graf von Monte Christo" seine Leser mit der einmaligen Geschichte des Edmond Dante zu fesseln. Mit verblüffenden Ideen hat der Autor in seinem Buch eine einmalige Kulisse geschaffen, die den Leser beim Lesen des Buches "Der Graf von Monte Christo" in die Zeit des Edmond Dante zurückversetzt. Ein Meisterwerk, welches seine Leser immer wieder zum Nachdenken anregt und in keinem Falle Langeweile aufkommen lässt. Doch leider ist es wie mit vielen Klassikern, der Name des Buches kennt fast jeder, doch wirklich gelesen haben ihn die Wenigsten. Doch sollte diese einmalige Abenteuergeschichte die sich zu einem Weltroman entwickelt hat wirklich einmal von jedem Lesebegeisterten gelesen werden.

Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob die Handlung nun realistisch oder doch eher sehr unrealistisch ist, doch wenn man über die damalige Zeit einmal nachdenkt durchaus möglich. Da die Perspektiven in dem Buch "Der Graf von Monte Christo" mehrmals wechseln, kann der Leser sehr gut in die verschiedensten Welten eintauchen. So befindet man sich in der Welt der Schönen und Reichen von Paris und taucht anschließend ab in die Welt des traurigen Kerkers. Die beschriebenen Handlungen sind gut durchdacht und werden sich im Verlauf des Buches miteinander vernetzen. Ein Meisterwerk mit sehr authentischen Charakteren, ein muss für jede Klassikersammlung.

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