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Adventskalender

In der Adventszeit - genauer ab dem 01. Dezember - wir der Adventskalender aufgehängt. Er ist ein christlicher Brauch und zählt die verbleibenden Tage bis Heilig Abend.

Meist bekommen die Kinder einen Adventskalender mit Süßigkeiten, Überraschungen und Spielzeug darin. Es gibt aber auch Adventskalender die extra für Erwachsene hergestellt wurden. Der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahre 1851. In den ersten Formen wurden z.B. Kreidestriche an die Wand gemalt und die Kinder durften jeden Tag einen wegwischen. Oder es wurde jeden Tag ein weitere Strohhalm in die Krippe gelegt bis der Heilige Abend da ist. Es gibt auch Adventskerzen, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt werden.

Ab 1920 verbreiteten sich Adventskalender mit kleinen Fensterchen die zu öffnen sind. Hinter jedem Fenster ist auf dem Karton ein Bildchen zu sehen. Im Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus bestanden die Bildchen aus Märchenfiguren und germanischen Gottheiten. Die heutigen Bilder im Adventskalender sind Motive aus der Weihnachtsgeschichte, verdeckt von einem Stückchen Schokolade. Adventskalender gibt es in unzähligen Farben/ Formen und Ausführungen. Man kann ihn schon für wenig Geld überall kaufen, selbst gemacht ist er natürlich doppelt so schön. Mit kleinen Jute-Säckchen die an eine Leine gebunden werden und kleinen Überraschungen für die Liebsten darin macht man jedem eine Freude. Neuste Variante ist ein Hörbuch mit 24 Geschichten. Der Hörer kann jeden Tag eine Geschichte hören und die Tage damit abzählen.

In Leipzig findet sich der weltgrößte, freistehende Adventskalender. Er hat eine Größe von 857 m². Die Türchen des Kalenders sind 3x2m groß und werden täglich geöffnet. Oft werden in großen Städten Häuser - meist Rathäuser - zum Adventskalender umfunktioniert. In Forchheim gibt es den schönsten Adventskalender der Welt dieser Art. Die 23 Fenster und die Hauptpforte ergeben die 24 Türchen. Dahinter verbergen sich weihnachtliche Motive. In manchen Dörfern gibt es die Tradition, dass an den Werktagen des Advents von einem gemeinsamen Treffpunkt aus zu einem Schaufenster oder Scheunentor etc., aus dem ein Adventstürchen gezaubert wurde, gepilgert wird. Dort wird dann eine Geschichte erzählt.

halbwissen

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